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Juristische Arbeitsgruppe Amnesty Köln

StartseiteVeranstaltungsberichte2013Drohnenkrieg

Krieg der Drohnen (18.04.2013)

Die USA setzen im Kampf gegen den Terror zunehmend auf unbemannte Flugobjekte, unter anderem in Pakistan. Das deutsche Verteidigungsministerium hat mittlerweile ähnliche Pläne vorgelegt.

Damit verbunden sind juristische und ethische Probleme: Wie lässt sich ein Drohneneinsatz mit dem Völkerrecht, insbesondere dem humanitären Völkerrecht vereinbaren? Welche Auswirkungen hat die ständige Beobachtung durch Flugzeuge auf die betroffene Bevölkerung? Und sinkt tatsächlich die Hemmschwelle zum Einsatz von Gewalt, so dass Krieg zum Computerspiel wird? Oder bringt der präzise Waffeneinsatz gerade Vorteile für die Zivilbevölkerung?

Auf Einladung der Juristischen Arbeitsgruppe Amnesty Köln diskutieren die Referenten über Möglichkeiten und Grenzen dieser Kriegsführungstechnik und zeigen dabei ihre Vorteile, aber auch Gefahren auf.

Das Podium:

  • Dr. Robert Frau, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Völkerrecht, Europarecht und ausländisches Verfassungsrecht der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • Maria Scharlau, Referentin für Internationales Recht bei Amnesty International
  • Oberst i.G. Ralph Thiele, Politisch-Militärische Gesellschaft e.V.