Amnesty International Juristische Arbeitsgruppe Amnesty Köln

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Juristische Arbeitsgruppe Amnesty Köln

Tätigkeitsbericht 2007

Urgent Actions

Wie in den Jahren zuvor hat der Arbeitskreis Juristinnen und Juristen auch 2007 etwa monatlich Urgent Actions mit vorformulierten Briefentwürfen an interessierte Juristinnen und Juristen versandt. Der dafür eingerichtete E-Mail-Verteiler enthielt im Jahr 2007 mehr als 200 Abonnenten. Er kann über die Internet-Adresse www.amnesty.de/jur-ak-koeln/ (unter dem Punkt Mithilfe) – auch von interessierten Nicht-Juristen – abonniert werden. Vom Arbeitskreis werden Urgent Actions mit juristischen Bezug ausgewählt und dafür jeweils ein Appellbrief entworfen. Meist geht es um Juristen als Opfer oder als Täter von Menschenrechtsverletzungen, um Verweigerung des Rechts auf Zugang zu einem Rechtsanwalt oder um die Verletzung völkerrechtlicher Verträge. Durch die Übernahme des vorformulierten Appellbriefes können die Empfänger mit geringem zeitlichen Aufwand einen Beitrag zur Abwendung von Menschenrechtsverletzungen leisten, die sich häufig gegen Kolleginnen und Kollegen, Rechtsanwälte, Richter und Staatsanwälte richten.

Veranstaltungen

Der Arbeitskreis Juristinnen und Juristen organisiert regelmäßig Veranstaltungen zu menschenrechtlichen Themen mit juristischem Bezug. Die ursprünglich für das Jahr 2007 geplante Veranstaltung des Arbeitskreises (die 13. seit 1998) wird aufgrund von Terminschwierigkeiten nun im Jahr 2008 stattfinden.

Öffentlichkeitsarbeit

Der Arbeitskreis Juristinnen und Juristen setzt sich hauptsächlich aus Jurastudenten, Rechtsreferendaren und einigen Berufsanfängern zusammen. Trotz dementsprechend durch Berufseinstieg, aber auch Veränderungen im Rahmen der Ausbildungsphase, die häufig mit Ortswechsel und mangelnder Zeit für regelmäßiges ehrenamtliches Engagement verbunden sind, ausgelösten Fluktuationen sind die monatlichen Treffen auch 2007 gut besucht gewesen.