Amnesty International Juristische Arbeitsgruppe Amnesty Köln

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Juristische Arbeitsgruppe Amnesty Köln

Tätigkeitsbericht 2000

1.) Urgent Actions

Auch im vergangenen Jahr war eine der Hauptaktivitäten unseres Arbeitskreises die Bearbeitung von Urgent Actions, die in den meisten Fällen dem Schutz von Jurist(inn)en dienten. Dazu verfaßten wir Appelltexte und versandten UAs mit Appellbriefen an unseren Verteiler. Dabei wurden jeden Monat ein bis zwei UAs bearbeitet und verschickt.

2.) E-Mail-UA-Verteiler

Der Jur-AK hat im letzten Jahr seinen UA Versand fast vollständig auf E-Mail umgestellt. Der E-Mail Verteiler erreicht derzeit 55 Personen. Dem steht nur noch ein(!) per Post zu versendender Brief gegenüber. Damit sparen wir nicht nur viel Porto, sondern auch viel Zeit.

3.) Internetpräsenz des AK

Unser Internetauftritt ist noch ausführlicher geworden. Auf der Seite http://www.amnesty.de/jur-ak-koeln/ sind neue Rubriken hinzugekommen. So haben wir nun ein Forum, in dem wir juristische Artikel mit Menschenrechtsbezug veröffentlichen. Zudem testen wir, ob ein Interesse an einer „virtuellen Mitgliedschaft” besteht, in dessen Rahmen Interessierte unsere Arbeit aktiv unterstützen können, ohne an den Treffen teilzunehmen. Hier ist zum Beispiel an die Übersetzung von Briefen in andere Sprachen gedacht. Für die Gestaltung und Wartung dieser Seiten (und die meisten Ideen in diesem Zusammenhang) ist David Buntenbroich zu danken.

4.) Veranstaltungsreihe „Verfolgte Juristen”

Im Jahr 2000 haben wir zwei Veranstaltungen aus der Reihe „Verfolgte Juristen” durchgeführt. Am 17.1.2000 berichtete die Peruanische Folterüberlebende Monica Feria-Tinta, LL.M (London) unter dem Titel „Folter in Peru - internationaler Rechtsschutz noch möglich?” über ihre Klage gegen Peru vor dem Inter-Amerikanischen Menschenrechtsgerichtshof und über die Folgen der Erklärung Perus die Zuständigkeit dieses Gerichtshofs nicht mehr anzuerkennen (vgl. Rechenschaftsbericht zur letzten Jahres BV). Die zweite Veranstaltung des Jahres hatte die Reformen in Iran zum Thema. Unter dem Titel „Recht im Iran?” sprachen der bei Pro-Asyl tätige Autor Kazem Hashemi über die Hintergründe und Entwicklung der Menschenrechtslage in Iran; die Journalistin und Frauenbeauftragte der Berliner Kunsthochschule Weißensee, Dr. Nasrin Bassiri, beleuchtete den Aspekt der Frauenrechte. Die Veranstaltung im VHS-Forum am Neumarkt war (sicher auch wegen des gerade vergangenen Staatsbesuchs Chatamis) sehr gut besucht. Ausführliche Veranstaltungsberichte und eine Pressestimme sind auf unseren Internetseiten in der Rubrik „Veranstaltungen” verfügbar.

5.) Planungen

Derzeit planen wir unsere erste Veranstaltung des Jahres 2001. Sie wird voraussichtlich Anfang April zum Thema Tunesien stattfinden. Zudem hoffen wir, weiterhin kontinuierlich unseren E-Mail UA-Verteiler ausbauen zu können.