Amnesty International Juristische Arbeitsgruppe Amnesty Köln

Impressum | Login

Juristische Arbeitsgruppe Amnesty Köln

Tätigkeitsbericht 1999

Allgemeines

Das letzte Jahr hat dem Arbeitskreis Juristinnen und Juristen des Kölner Bezirks von amnesty international neue Mitglieder, neue Präsentationsformen und Veranstaltungen gebracht. Der bisherige Sprecher des Arbeitskreises, Harm Senne, mußte wegen eines Ausbildungsaufenthalts außerhalb Nordrhein-Westfalens seine Tätigkeit für uns einschränken, er arbeitet aber nach wie vor im AK mit. Wir danken ihm für seine Arbeit als Sprecher des Arbeitskreises. Nachfolger ist seit Oktober Jens Schumacher.

Urgent Actions

Der Schwerpunkt der Arbeit des AK Jurist(inn)en lag im Jahr 1999 in der Bearbeitung von Urgent Actions, die in den meisten Fällen dem Schutz von Jurist(inn)en dienten. In der Regel verfaßten wir Appelltexte und versandten UAs mit Appellbriefen an unseren Verteiler, teils übernahmen wir Appelltexte des Berliner Sektionsarbeitskreises und verschickten diese. Dabei wurden jeden Monat ein bis zwei UAs bearbeitet und verschickt; Antwort kam leider nur in einem Fall, und zwar von der Mexikanischen Botschaft. Seit Ende November ist es auch möglich, die UAs statt per Post per E-Mail zu empfangen.

Veranstaltungen

Die Veranstaltungsreihe „Verfolgte Juristen”, wurde im Jahr 1999 fortgesetzt. Die gut besuchte Veranstaltung „Chiapas - Menschenrechte unter Beschuß - Ein Jahr internationale Menschenrechtsarbeit in Mexiko” mit der Mitarbeiterin von SIPAZ (Servicio International Para la Paz) Corinna Schellenberg an der Kölner Universität führten wir am 26.2.1999 durch. Hier kam eine Interessante Diskussion nach dem Vortrag zustande.

Dies trifft auch für die zweite Veranstaltung des Jahres, „Menschenrechtsverletzungen in Guatemala - strafrechtlich verfolgen? - Am Beispiel des Massakers von Xamán” mit der Politologin Dr. Hilde Hey und ai-Vorstandssprecher Nils Geißler zu. Nicht nur ai Vorstandssprecher Nils Geißler und die Autorin Dr. Hilde Hey konnten aus eigener Erfahrung von der Lage in Guatemala berichten, auch unter den Besuchern waren Experten, die eine fruchtbare Diskussion ermöglichten.

Internetauftritt

Im vergangenen Jahr hat der Arbeitskreis eine eigene Internetseite eingerichtet, auf der sich der AK vorstellt, über seine Veranstaltungen informiert, seine jeweils aktuelle UA vorstellt und eine Kontaktaufnahme ermöglicht. Eingerichtet und betreut wurde und wird die Seite von dem AK Mitglied David Buntenbroich. Die Seite ist abrufbar unter der Adresse http://www.amnesty.de/jur-ak-koeln/, der Arbeitskreis ist seitdem über die E-Mail Adresse jur-ak-koeln@amnesty.de zu erreichen.

Planungen für 2000

In den letzten Monaten des Jahres ist natürlich auch die Planung für das nächste Jahr ein Thema im Arbeitskreis:
Für dieses planen wir eine Fahrt zum Internationalen Strafgerichtshof für Jugoslawien in Den Haag.
Außerdem wird am 17.1.2000 eine weitere Veranstaltung der Reihe Verfolgte Juristen stattfinden: „Folter in Peru - internationaler Rechtsschutz noch möglich?”. Die Peruanische Folterüberlebende Monica Feria-Tinta, LL.M (London) berichtet über ihre Klage gegen Peru vor dem Inter-Amerikanischen Menschenrechtsgerichtshof und über die Folgen der Erklärung Perus die Zuständigkeit dieses Gerichtshofs nicht mehr anzuerkennen.