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Revolution und dann?

Demokratie und Menschenrechte nach dem arabischen Frühling

Tunesien, Ägypten und jetzt auch Libyen: Nach dem Sturz der Diktatoren stellt sich die Frage, wie freiheitlich die zukünftigen Gesellschaftsordnungen in diesen Ländern sein werden. Die Juristische Arbeitsgruppe Amnesty International Köln veranstaltet deshalb am 18.11.2011 um 19:30 Uhr an der Universität zu Köln, Hörsaal II, einen Vortrag zum Thema „Demokratie und Menschenrechte nach dem arabischen Frühling“. Referent ist Dr. Roy Karadag, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität Bremen.

Dr. Roy Karadag wird zur Beantwortung der Frage zunächst darauf eingehen, wie es zu den damaligen Herrschaftsstrukturen kommen konnte und warum diese der Entwicklung von bürgerlichen Rechten entgegenstanden. Außerdem wird er den Anpassungsdruck beleuchten, dem diese Regimes bereits im letzten Jahrzehnt ausgesetzt waren, und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.

Revolution und dann?
Demokratie und Menschenrechte nach dem arabischen Frühling
Vortrag mit anschließender Diskussion
Referent: Dr. Roy Karadag
Veranstalter: Juristische Arbeitsgruppe Amnesty International
Zeit: Freitag 18.11.2011, 19.30 Uhr
Ort: Universität zu Köln, Hörsaal II

Vergangene Veranstaltungen

Angriffskriege vor das Weltstrafgericht

Der Kompromiss von Kampala - Meilen- oder Mühlstein für das Völkerstrafrecht?
Streitgesprächs: Prof. Dr. Claus Kreß, Mitglied der deutschen Regierungsdelegation in Kampala, und Dr. Leonie von Braun, Staatsanwältin in Berlin und Sprecherin der Arbeitsgruppe von Amnesty International gegen Straflosigkeit
27.01.2011
Veranstaltungsinfo

Angriffskriege vor das Weltgericht

Können die Verursacher von Angriffskriegen mit den Mitteln des Völkerstrafrechts zur Rechenschaft gezogen werden?
Streitgespräch: Prof. Dr. Andreas Paulus, RiBVerfG und Prof. Dr. Claus Kreß LL.M., Mitglied der deutschen Regierungsdelegation in Kampala
06.05.2010
Veranstaltungsinfo

25 Jahre nach Bhopal

Überlebende, Opfer und AktivistInnen auf Bustour zu Besuch in Köln
21.10.2009
Veranstaltungsinfo

Guantánamo-Anwältin zu Gast

Pardiss Kebriaei (Anwältin beim Center for Constitutional Rights CCR, New York)
24.06.2009
Veranstaltungsbericht

Sudan: Menschenrechte im Kreuzfeuer regionaler und internationaler Konflikte

Dr. Lutz Oette (Völkerrechtler bei der NGO REDRESS)
25.05.2009
Veranstaltungsbericht

Wachstum trotz Verantwortung?

Freiwillige Selbstverpflichtung transnationaler Unternehmen für Menschenrechte
Antje Breucking, CSR-Expertin vom Amnesty International-Arbeitskreis Wirtschaft und Menschenrechte, und Helen Radeke 30.10.2008

Der lange Weg zum Recht

Wiedergutmachung für Folter
Dr. Lutz Oette (Völkerrechtler bei der NGO REDRESS)
13.11.2006
Veranstaltungsbericht?

Strafrecht und Menschenrechte

Das neue türkische Strafrecht im machtpolitischen Kontext der Türkei
Hanswerner Odendahl (Rechtsanwalt für Asylrecht in Kölnn) und Amke Dietert (Türkei-Expertin der deutschen Sektion von amnesty international)
13.12.2005
Veranstaltungsbericht?

Guantánamo – Gefangene ohne Rechte?

Kriegsgefangene und Völkerrecht
Robert Heinsch (LL.M. London, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rechtszentrum für Europäische und Internationale Zusammenarbeit an der Universität zu Köln) und Bernhard Docke (Fachanwalt für Strafrecht, Verteidiger des aus den Medien bekannten Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz aus Bremen) 18.11.2004
Veranstaltungsbericht?

Menschenrechte in der zukünftigen Europäischen Verfassung

Prof. Dr. Jürgen Meyer (Vertreter des Deutschen Bundestages im Europäischen Konvent)
04.11.2003
Informationen?

Ringvorlesung zum Thema Todesstrafe

Stand, Verbreitung und Entwicklungstendenzen
Thomas Hensgen (Gruppe Kampagne gegen die Todesstrafe von amnesty international, Aachen/Bonn), Eva Markwig (USA-Gruppe von amnesty international, Frankfurt am Main), Wiebke Rückert (Gruppe Juristinnen und Juristen von amnesty international, Berlin) und Matthias Radscheit (Islamwissenschaftler) 06.11. bis 27.11.2002
Informationen?

Internationale Gerichtsbarkeit - eine Chance für die Menschenrechte?

Die Kriegsverbrechertribunale für Jugoslawien und Ruanda und ihre Bedeutung für den Internationalen Strafgerichtshof
Dr. Claus Kreß, LL.M. (Cambridge), Jan Leidecker und Mark Swatek
24.10.2002
Informationen?

Menschenrechte in Tunesien - Anspruch und Wirklichkeit

Khémaïs Chammari (tunes. Menschenrechtler und ehem. Oppositionsabgeordneter) und Helga Lindenmaier (Tunesien-Expertin von amnesty international)
18.09.2001

Recht im Iran?

Zur Menschenrechtslage: Hintergründe und Entwicklung
Kazem Hashemi (Aktiv bei Pro-Asyl und ai, Buchautor, Publikationen zum Thema Menschenrechte, aus Saarbrücken)
Frauenrechte im Iran: Reformen für alle?
Dr. Nasrin Bassiri (Journalistin und Buchautorin, Frauenbeauftragte der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, aus Berlin)
15.07.2000
Veranstaltungsbericht

Folter in Peru - internationaler Rechtsschutz noch möglich?

Eine Folterüberlebende berichtet über ihre Klage gegen Peru vor dem Inter-Amerikanischen Menschenrechtsgerichtshof und über die Folgen der Erklärung Perus die Zuständigkeit dieses Gerichtshofs nicht mehr anzuerkennen
Monica Feria-Tinta, LL.M. (London)
17.01.2000
Veranstaltungsbericht

Menschenrechtsverletzungen in Guatemala - strafrechtlich verfolgen?

am Beispiel des Massakers von Xamán
Dr. Hilde Hey (Politologin) und Nils Geißler (Vorstandssprecher von ai Deutschland)
25.6.1999

Chiapas - Menschenrechte unter Beschuß

Ein Jahr internationale Menschenrechtsarbeit in Mexiko
Corinna Schellenberg (Mitarbeiterin von SIPAZ [Servicio International Para la Paz])
26.2.1999

Zwänge und Perspektive

Alltag anwaltlicher Menschenrechtsarbeit in der Türkei
Eren Keskin (Anwältin)
8.6.1998
Veranstaltungsbericht

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