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Letzte Veranstaltung: Großveranstaltungen und Menschenrechte

Zu dem von unser Gruppe organisierte Streitgespräch zwischen Volker Beck und Jan Feddersen zum Thema "Großveranstaltungen und Menschenrechte" finden Sie einen Bericht sowie einige Artikel aus der Presse auf der Veranstaltungsseite.

Nächstes Treffen

Montag, 4. Juni 2012, um 19:15 Uhr
in der Humanwissenschaftlichen Fakultät, Gronewaldstr. 2, Gebäude 216a (Hauptgebäude), Raum 201 (2. Etage, Block A)
(Haltestelle Universitätsstraße)

Informationen zu unseren Treffen
Wir treffen uns jeden ersten Montag im Monat (außer an Feiertagen). Unsere Arbeitsgruppe setzt sich hauptsächlich aus Jurastudierenden und ReferendarInnen zusammen, die sich für Menschenrechte stark machen möchten - er steht aber auch allen anderen juristisch Interessierten offen. Hast du „Lust auf Menschenrechte” ? Dann schau doch mal bei uns vorbei!

Aktuelle Urgent Action (Briefaktion)

Werden Sie selbst aktiv und setzen Sie sich für die Menschenrechte ein! Informieren Sie sich zunächst über unsere Urgent Actions und wie Sie diese regelmäßig erhalten können.

Der Sachverhalt in Kürze
Islam Umarpashaev wurde am 1. Dezember 2009 aus der Wohnung seiner Familie in Grosny verschleppt. Die Entführer trugen schwarze Uniformen und gaben sich als Polizisten aus. Kurz vor seiner Entführung hatte Islam Umarpashaev einen wütenden Kommentar über die tschetschenische Polizei in einem Chatforum im Internet veröffentlicht. Seine Familie war vier Monate lang in völliger Ungewissheit über sein Schicksal, bis er am 2. April 2010 freigelassen wurde. Islam Umarpashaev geht davon aus, dass er im Keller eines Gebäudes festgehalten wurde, das der tschetschenischen Polizeisondereinheit OMON gehört. Seinen Angaben zufolge wurde er während der Verhöre geschlagen und war dreieinhalb Monate an eine Heizung angekettet. Er sei zudem misshandelt und bedroht worden. Im Gewahrsam hatte man ihm einen Ausdruck seiner Internetnachricht gezeigt und ihn nach Verbindungen zu tschetschenischen bewaffneten Gruppen verhört. Islam Umarpashaev kam aufgrund einer einstweiligen Anordnung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte frei. Den Antrag hatte die russische Menschenrechtsorganisation Anti-Folter-Komitee von Nischni Nowgorod beim Gerichtshof eingereicht. Seit seiner Freilassung leben Islam Umarpashaev und seine Familie aus Angst um ihre Sicherheit nicht mehr in Tschetschenien. Angehörige des Ermittlungsteams, das den Fall aufklären soll, sind von der tschetschenischen Polizei bedroht worden. Amnesty International begrüßt die laufenden Ermittlungen des Ausschusses zum Fall Islam Umarpashaev. Angesichts der Drohungen gegen die ErmittlerInnen fordert AI die Sicherstellung, dass das Ermittlungsteam in der Lage ist, seine Arbeit uneingeschränkt und ohne Einschüchterungen auszuüben und dass die ErmittlerInnen sowie die Rechtsbeistände von Islam Umarpashaev umfassend geschützt werden. Die Verantwortlichen der Entführung sowie die rechtswidrige Inhaftierung und Misshandlung von Islam Umarpashaev müssen ermittelt und vor Gericht gestellt werden.

Werden Sie aktiv!
Schreiben Sie einen Appellbrief. Hierfür stellen wir Ihnen einen vorformulierten Briefentwurf (RTF-Format) zur Verfügung.
Sollten es Ihre Zeit und Mittel zulassen, schicken Sie den Appell auch an mehrere Regierungsstellen. Die entsprechenden Angaben, Adressen und die Faxnummern befinden sich in den Informationen zur UA.

Informationen zu weiteren aktuellen Urgent Actions finden Sie auch unter www.amnesty.de.

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